Mettingen (Teutoburger Wald) mit dem Thema: „Bergbau zwischen Ems und Weser“

Reisezeitraum
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19951012
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19951014

Herr Dipl.-Ing. Hans Röhrs (ehemals im Steinkohlenbergbau in Ibbenbüren tätig und Autor einschlägiger Bücher über den Bergbau in Norddeutschland) hatte es dankenswerterweise übernommen, die 38. Tagung des Geschichtsausschusses im nördlichen Münsterland zu organisieren. Als Tagungsort für die rd. 75 Teilnehmer (auch meine Frau war wieder dabei) wurde die „Brenninkmeyer –Stadt“ Mettingen mit dem Romantik – Hotel Telsemeyer gewählt. Das Vortragsprogramm umfasste die Themen: „Der Bergbau im Bergrevier Kamen“, „Die Erdgeschichtliche Entwicklung und geologischer Aufbau zwischen Weser und Ems“, „Zur Geschichte des Montanwesens zwischen Weser und Ems“, „Die geschichtliche Bedeutung des Eisenerzbergbaus bei Damme sowie im Weser – Wiehengebirge“ sowie „Die Geschichte des Ibbenbürener Steinkohlenbergbaus“, wobei alle drei letztgenannten Vorträge von Herrn Röhrs vorgetragen wurden.

Das Ausflugsprogramm führte zu den technischen Denkmälern des Ibbenbürener Steinkohlenbergbaus (besonders interessant: Der Beust – Schacht) und das Bergbaumuseum der Preussag Anthrazit GmbH. Den Abend durfte ich selbst gestalten, indem ich im Rahmen eines Dia – Vortrages einen Querschnitt aus meiner umfangreichen Sammlung historischer Finanzdokumente aus dem deutschen Berg- und Hüttenwesen präsentieren konnte.

Der nächste Tag stand im Zeichen einer Busausfahrt, die uns zunächst in das Deutsche Tabak- und Zigarrenmuseum in Bünde führte. In Nammen – wo sich die letzte noch fördernde Eisenerzgrube Deutschlands befindet – mussten wir wegen des Wochenendes zwar auf eine Befahrung verzichten, bekamen aber einen interessanten Vortrag über diesen Betrieb geboten. Dafür besuchten wir dann das Besucherbergwerk Kleinenbremen, in das wir mit einer Grubenbahn einfuhren. Dem Besucherbergwerk ist ein Museum angeschlossen, das zusätzliche Informationen über den Erzbergbau dieser Gegend vermitteln konnte.