Auf einer Klausurtagung des Verbandes Angestellter Führungskräfte (VAF) – dem ich bis zu diesem Jahre als Mitglied des Bundesvorstandes angehört habe – in der Zeit vom 13. – 16.9.2002 in Wallerfangen (Saarland) fand eine Besichtigung der Dillinger Hüttenwerke statt.
Die Besichtigung des ausgedehnten Komplexes fand unter der Führung von Herrn Dr. Norbert Müller (Vorstandskollege beim VAF) statt, der in leitender Position seit vielen Jahren in Dillingen tätig ist. Die Dauer von 4 – Stunden war vielen anderen, an der Montanindustrie weniger Interessierten, natürlich viel zu lang, mir jedoch (verständlicherweise) nicht. Handelt es sich bei den Dillinger Hüttenwerken (gegr. 1685) doch nicht nur um das älteste noch bestehende Werk der Stahlindustrie in Deutschland, sondern die Besichtigung umfasst heute alle Stufen der Stahlerzeugung (beginnend mit der Zentralkokerei Saar über die Hochofenstufe bis zur Stahlerzeugung und dem Walzwerk (Dillingen ist vor allem auf Grobblech spezialisiert). Dies unterscheidet sich deutlich von anderen Besichtigungen von Stahlwerken, die ich bereits unternommen habe.